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Wir sind romantisch

Geschichte(n) auf Schritt und Tritt: zahlreiche Zeugnisse der Vergangenheit sind im Osnabrücker Land sichtbar - Schlösser und Burgen, Kirchen und Klöster, Schlachtfelder und Hünengräber.

Was uns romantisch macht

Mit der Varusschlacht fing alles an. Dem berühmten Schlachtgetümmel zwischen Römern und Germanen im Teutoburger Wald kann man heute an historischer Stätte im Museumspark Kalkriese nachspüren. Mit großer Sicherheit hat dieser Kampf, bei dem drei Legionen unter dem römischen Statthalter Quintilius Varus im Jahr 9 n. Chr. von germanischen Stammeskriegern unter Arminius vernichtend geschlagen wurden, in Kalkriese stattgefunden.

Nach Funden römischer Münzen und Schleuderbleie durch den britischen Offizier und Hobby-Archäologen Tony Clunn Ende der 1980er Jahre begannen wissenschaftliche Forschungen, deren spannende Ergebnisse heute im Museum und Park Kalkriese nachverfolgt werden können. Doch Krieg und Frieden, Herrschaft und Gefolgschaft haben auch nach diesem weltgeschichtlichen Ereignis beeindruckende Spuren im Osnabrücker Land hinterlassen.

Adelsschlösser sorgen für „gehöriges Aufsehen“

Sichtbarste Zeugen vergangener Epochen sind die vielen herrschaftlichen Anwesen. Wehrhaft, imposant oder romantisch prägten sie Land und Leute über Jahrhunderte - und lassen so manchen Besucher auch heute noch ehrfürchtig erstaunen.

Immer einen Ausflug wert sind das barocke Schloss Iburg und das Wasserschloss Schelenburg. Oder das neugotische Schloss Ippenburg in Bad Essen. Hier findet im Sommer das viel besuchte Festival „Gartenlust und Landvergnügen“ statt. Unweit davon liegt Schloss Hünnefeld mit dem Café Alte Rentei und seinem wunderschönen englischen Landschaftspark. Fürstenaus Wahrzeichen ist der markante Festungsturm seiner mittelalterlichen Burg. Ebenso sehenswert: Schloss Gesmold und Gut Ostenwalde in Melle - sowie viele weitere größere und kleinere Herrensitze unserer bewegten Vergangenheit.